Gemeinde Mhlhausen

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Gewerbegebiet "In den Rotwiesen"

Gewerbegebiet "In den Rotwiesen" seiner Bestimmung übergeben

Ein modernes und zukunftsorientiertes Gewerbegebiet in zentraler Lage
Gewerbegebiet „In den Rotwiesen“ direkt an der Umgehungsstraße seiner Bestimmung übergeben

Zum ersten Spatenstich für das Gewerbegebiet „In den Rotwiesen“ traf man sich im Oktober 2013. Jetzt, genau ein Jahr später, wurde das fertig gestellte Areal in einer Feierstunde seiner Bestimmung übergeben. Bürgermeister Jens Spanberger sprach bei der Übergabe von einem „mustergültigen, modernen, nachhaltigen und zukunftsorientierten Gewerbegebiet“ und Dr. Thomas Dopfer vom Erschließungsträger, der „ESB Kommunalprojekt AG“ würdigte die „schönen Plätze und die ausgezeichnete, zentrale Lage“.
Bereits im Jahre 2006 fasste der Gemeinderat den Beschluss zur Aufstellung eines Bebauungsplans, um die Unternehmen und den Mittelstand zu stärken und weitere, dringend benötigte Gewerbeflächen zur Verfügung zu stellen. Doch wegen der bald folgenden, kritischen Wirtschaftslage lag das Projekt bis zum Jahre 2012 auf Eis. Doch die dann einsetzende Nachfrage nach Gewerbeplätzen erleichterte die Entscheidung, das Gewerbegebiet „In den Rotwiesen“ zu realisieren. Insgesamt hat das Gewerbegebiet eine Nettobaufläche von 5,4 Hektar. Auf dieser Fläche entstanden 21 Gewerbegrundstücke in unterschiedlicher Größe. Acht Grundstücke wurden bereits veräußert, vier Grundstücke befinden sich in privater Hand, weitere acht stehen der Gemeinde zur Verfügung, um sie regional zu vermarkten. Darunter befinden sich auch größere Gewerbegrundstücke mit einer Fläche zwischen 2 500 und 4 000 Quadratmetern, die für Neuansiedlungen größerer Unternehmen gedacht sind. Darüber hinaus besitzt die Gemeinde ein Grundstück mit einer Fläche von 5 600 Quadratmetern, auf der in den nächsten Jahren der neue Bauhof entstehen soll. Insgesamt hat der Erschließungsträger zusammen mit der Gemeinde und den Grundstückseigentümern über drei Millionen Euro in die Erschließung investiert.
Mustergültig präsentiert sich auch die Ausstattung des neuen Gewerbegebiets. So erfolgt die Entwässerung über ein getrenntes Abwassersystem. Das Oberflächenwasser und die Straßenentwässerung werden separat gereinigt und dem nahe gelegenen Regenüberlaufbecken zugeführt. Das Abwasser dagegen fließt zur Verbandskläranlage in Wiesloch. Die Wasserversorgung wird über neue Hauptwasserleitungen sichergestellt, wobei eine neue Druckerhöhungsanlage notwendig wurde. Um die Versorgung mit Löschwasser zu sichern, wurde eigens ein Löschwassertank gebaut. Die Straßenbeleuchtung erfolgt über moderne Straßenlaternen in LED-Technik.
Ein wichtiger Standortfaktor ist heute das schnelle Internet. Deshalb wurden bereits Leerrohre verlegt, um das Gewerbegebiet „In den Rotwiesen“ an das Glasfaserverbundnetz anzuschließen, das im Jahre 2017 kreisweit verwirklicht werden soll. Berücksichtigt wurden auch die Auflagen und Wünsche des Naturschutzes. So wurden in unmittelbarer Nähe des Gewerbegebiets entsprechende Ausgleichsflächen geschaffen. Abgerundet wird das positive Gesamtbild des Projekts durch einen modernen Straßenbau, gepflasterte Gehwege sowie die Park- und Grünflächen.
„Ein anspruchsvolles und zukunftsfähiges Gewerbegebiet“ habe man in vorbildlicher Zusammenarbeit geschaffen, so Dr. Thomas Dopfer von der „ESB Kommunalprojekt AG“. Bei der Planung des Projekts habe man „mehr als nur Straßen“ versprochen. Entstanden sei ein Gewerbegebiet ohne „Neue-Bundesländer-Krankheiten“. Die „sensationelle Nachfrage“ bestätige, dass in den nächsten Jahren in Mühlhausen viele, neue Arbeitsplätze entstehen könnten. Der Gemeinde als „Ansprechpartner vor Ort“ dankte Dr. Dopfer für die „außerordentlich harmonische Zusammenarbeit“. Nur so sei es möglich gewesen, das Projekt in einer Rekordzeit von eineinhalb Jahren erfolgreich abzuschließen. Zwischendurch verkündeten immer wieder die Bläser und Trommler des Kraichgau Fanfarenzugs unter der Leitung von Volker Wachter das freudige Ereignis.
Für Bürgermeister Jens Spanberger war es „ein ganz besonderer Freudentag“. Mit dem neuen Gewerbegebiet „In den Rotwiesen“ habe man die Möglichkeit eröffnet, dass sich Unternehmen neu ansiedeln und örtliche Betriebe sich erweitern. Ganz besonders würdigte Spanberger den Mut des Gemeinderats für dieses „positive Votum“. Die stetige Nachfrage untermauere diese Entscheidung. Dieses große Interesse sei vor allem auf den „gewählten, zentralen Standort des Gewerbegebiets“ zurückzuführen. Erfreulicherweise habe man auch den vorgegebenen Kostenrahmen trotz der besonderen Bedingungen einhalten können. Das so „gewollte und geglückte städtebauliche Gesamtkonzept“ habe ein „wunderschönes, modernes und zeitloses Gewerbegebiet“ heranwachsen lassen, ein „Symbol des Fortschritts in der Gemeinde“.
Abschließend nutzte Bürgermeister Jens Spanberger die Gelegenheit, um allen bei der Realisierung Mitwirkenden zu danken, dem Erschließungsträger, der „ESB Kommunalprojekt AG“, den Bauunternehmen Hauck (Waibstadt), Reimold (Gemmingen) und Stulz-Planaqua (Grafenhausen), dem Zweckverband Wasserversorgung Letzenberg, den Ingenieur- und Vermessungsbüros, den Planern und Gestaltern, den Behören und öffentlichen Trägern, den Umlegungsbeteiligten und ehemaligen Grundstückseigentümern, der Obstbaugenossenschaft, den Mitarbeitern der Verwaltung. Nach einem gemeinsamen Rundgang durch das neue Gewerbegebiet lud der Bürgermeister zu einem Umtrunk und Imbiss vor Ort ein.

Spatenstich für das Gewerbegebiet "Ruhberg II" in Mühlhauen - "Die Nachfrage hat deutlich angezogen" - Bausumme beträgt 2,6 Millionen Euro

„Wir gestalten die Zukunft unserer Gemeinde“, sagte Bürgermeister Jens Spanberger, als er die zahlreichen Gäste des Spatenstichs für Mühlhausens neues Gewerbegebiet begrüßte. 

Mit dem über 6,2 Hektar großen „Ruhberg II“ stelle man „die Weichen für die Ansiedlung neuer und die Expansion örtlicher Betriebe“.
Ehe er gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Karl Klein, seinem Amtsvorgänger, Vertretern der beteiligten Ingenieurbüros, Landschaftsplaner, Baufirmen, der Gemeindeverwaltung und des Erschließungsträgers ESB Kommunalprojekt aus Weingarten zum Spatenstich schritt, blickte Spanberger zurück.
Der Beschluss für ein Gewerbegebiet in Erweiterung des vorhandenen, „In den Rotwiesen“, und parallel zur Umgehungsstraße fiel bereits 2006. Auf der reinen Baufläche von über fünf Hektar können sich laut Spanberger durchaus 25 Betriebe, eventuell mehr, ansiedeln, das hängt auch von der Auswahl ab, die der Gemeinderat trifft. Im Vordergrund stehe selbstverständlich, in der Gemeinde neue Arbeitsplätze zu schaffen. 
Die Lage des Gewerbegebiets sei sehr attraktiv: Dank der Erschließung über die Brücke der Rettigheimer Straße, aber vor allem dank der Nähe von Umgehungsstraße und Autobahnauffahrt. Die vorhandene Nachfrage, „die deutlich angezogen hat“, gebe dem Recht, hob Spanberger hervor: Sechs Interessierte hätten sich bereits Bauplätze zuteilen lassen, eine Firma habe schon mit Bauarbeiten begonnen, für den Bürokomplex einer weiteren erfolge demnächst die Genehmigung. Die Gemeinde selbst investiere rund 2,2 Millionen in Grundstücke und das neue Bauhofsgelände.
Er dankte den Grundstückseigentümern für die harmonische Zusammenarbeit, ebenso der Obstbaugemeinschaft: Schließlich falle eine Fläche mit zahlreichen Obstbäumen weg. Wichtig seien daher auch der umfangreiche ökologische Ausgleich und der Artenschutz gewesen. „So wurden viele Mühlhausener Zauneidechsen umgesiedelt, die sind jetzt Rauenberger“, berichtete er augenzwinkernd. „Sie sehen, wir helfen, dass auch Rauenberg vorankommt.“
„Wir erschließen gerne Gewerbegebiete“, sagte Dr. Thomas Dopfer von ESB Kommunalprojekt. „Die waren früher langweilig: Eine Straße, rechts und links Parzellen“, heute sei das anders, zumal weil man unter anderem mit Bäumen und Grünflächen dafür sorgen wolle, dass die Betriebe mit ihren Mitarbeitern dort gerne blieben. „Das macht Spaß.“ Die Bausumme für die Erschließung des Gebiets beträgt rund 2,6 Millionen Euro. Unter anderem durch LED-Straßenbeleuchtung trage man zum Klimaschutz bei, auch lege man Wert auf eine moderne Infrastruktur, gerade was die Telekommunikation angehe. Er zeigte sich erfreut, wie schnell man im vergangenen halben Jahr gemeinsam vorangekommen sei, und hob hervor, dass alle beteiligten Firmen aus der Region stammen. Dieses Rezept, das für kurze Wege sorge, habe sich bewährt.

Mit freundlicher Genehmigung der RNZ.

 

Gewerbegebiet "Ruhberg II" - Bauarbeiten -

Erschließungsarbeiten im Gewerbegebiet „Ruhberg II“ gehen gut voran

Die Erschließungsarbeiten in dem ca. 6,24 ha großen Gewerbegebiet „Ruhberg II“ gehen jetzt gut voran. Das liegt neben den derzeit günstigen Witterungsverhältnissen vor allem an der guten und konsequenten Leitung der Bauarbeiten durch das hierfür beauftragte Ingenieurbüro Willaredt aus Sinsheim.
Die schlechten Witterungsverhältnisse haben über die Jahreswende zunächst einen totalen Stillstand der Baustelle erforderlich gemacht, da die Böden im Baugebiet durch die anhaltenden Regenfälle für die Technik nicht passierbar waren. Der Bauzeitenplan, der den terminlichen Ablauf auf der Baustelle widerspiegelt und die einzelnen Gewerke koordiniert, musste deshalb angepasst werden. Derzeit ist das Ende der Erschließungsarbeiten auf  September/Oktober 2014 fixiert.
Die Kanalbauarbeiten im Gebiet sind weitestgehend abgeschlossen, das Regenrückhaltebecken ausgehoben, die Modellierungsarbeiten fertig und die Schalungs- und Bewehrungsarbeiten für das Regenklärbecken im Gebiet haben begonnen. In diesem Zuge wird auch der Löschwassertank eingebaut. Die Firma Hauck realisiert derzeit den Bau der Wasserleitung in der Ringstraße und Firma Reimold führt derzeit die Erdarbeiten für das Straßenplanum aus. Auch der Aushub für das Regenklärbecken ist bereits realisiert.
Die Tiefbauarbeiten für die Gasleitung, die im gesamten Gewerbegebiet verlegt wird, werden von der GA Energieanlagen Süd ausgeführt. In der Haupterschließung des Gebietes wird auch ein Glasfaserleerrohrsystem mit eingebaut.  
Abgeschlossen ist auch die Parzellierung des gesamten Gewerbegebietes in einzelne Bauplätze zwischen 1.500 qm und 5.500 qm, die teilweise bereits an Gewerbebetriebe vergeben sind. Für den ersten Teil der Umlegung ist die Rechtskraft bereits eingetreten und eine Umschreibung der Bauplätze in die privaten Grundbücher der Eigentümer erfolgt. Für den nachfolgenden zweiten Teil steht dies unmittelbar bevor. Dann kann die Gemeinde Mühlhausen weitere interessante Gewerbebauplätze anbieten. Mit der laut Bebauungsplan zulässigen Traufhöhe von max. 8 m und der maximalen Gebäudehöhe von 10 m sowie der Zulässigkeit des Baus von 2 Vollgeschossen eröffnen sich für Bauwillige viele attraktive Möglichkeiten.
Durch den Bau des Regenrückhaltebeckens haben sich zusätzliche Maßnahmen zur Eingriffs- und Ausgleichsbilanzierung, wie die Wiederherstellung eines naturnahen Waldsaumes,  entfernter Auwaldgehölze und Gebüsche feuchter Standorte, erforderlich gemacht. Mit dem Planungsbüro Ostholthoff hat der Erschließungsträger, die ESB KommunalProjekt AG, einen verlässlichen Partner dafür gefunden. Parallel zu den Erschließungsarbeiten werden die vom Büro Ostholthoff geplanten Maßnahmen innerhalb und außerhalb des Erschließungsgebietes ausgeführt. Dazu gehört das Anbringen von Nisthilfen für Vögel und Fledermäuse ebenso wie das Verbringen der streng geschützten und im Baugebiet vorhandenen Eidechsen in andere Habitate. Noch vor Beginn der Erschließungsarbeiten wurden vorgezogene Ausgleichsmaßnahmen, sogenannte CEF-Maßnahmen, in unmittelbarer Nähe zum Baugebiet umgesetzt. 
Bereits vor Beginn der Erschließung hat die Firma Strobel mit den Arbeiten an ihrem Vorhaben begonnen, die jetzt bereits im Hochbau sind. Mit Beginn der Erschließung im Gewerbegebiet hat sich deshalb Abstimmungsbedarf zwischen den bauausführenden Firmen notwendig gemacht.  
Der Erschließungsträger geht davon aus, dass der aktualisierte Bauzeitenplan eingehalten werden kann und wir das Gewerbegebiet im Oktober 2014 an die Gemeinde Mühlhausen übergeben können.

ESB KommunalProjekt AG
Andrea Schubert